Wanderpokal für den Verein: So wählst du den richtigen aus
Ein Wanderpokal ist keine gewöhnliche Trophäe. Er bleibt nicht beim Sieger, sondern wandert Jahr für Jahr weiter – und begleitet deinen Wettbewerb oft über ein Jahrzehnt oder länger. Genau deshalb entscheidest du beim Kauf über mehr als nur ein Turnier.
1. Größe: lieber eine Nummer größer
Der häufigste Fehler ist ein zu kleiner Pokal. Der Wanderpokal soll auf dem Siegerfoto sofort als Hauptpreis erkennbar sein – neben den Siegerpokalen der Plätze 1 bis 3 wirkt ein normaler Pokal schnell verloren.
Unsere Wanderpokale sind 620 bis 950 mm hoch. Zum Vergleich: Ein klassischer Siegerpokal misst 300 bis 400 mm. Ein Deckel bringt zusätzliche Höhe und wirkt repräsentativer.
2. Sockel: der wird oft vergessen
Auf den Sockel kommen die Gravurschilder – für jedes Jahr eines mit Sieger und Jahreszahl. Je größer die Sockelfläche, desto mehr Jahrgänge finden Platz.
Überleg dir vor dem Kauf, wie lange der Wettbewerb laufen soll. Ein Vereinsturnier, das seit zwanzig Jahren stattfindet, braucht mehr Fläche als ein neuer Firmen-Cup. Wenn du unsicher bist, frag uns vorher – wir schauen gemeinsam, welcher Pokal zu deiner Planung passt.
3. Gravur: was von Anfang an feststehen sollte
Auf das Hauptschild kommt der Name des Wettbewerbs und der ausrichtende Verein. Dieser Text bleibt über die gesamte Laufzeit gleich – überlege dir die Formulierung also in Ruhe. Die Jahresschilder kommen später Jahr für Jahr dazu.
Die Text-Gravur kostet ab 4,50 €, ein Emblem-Motiv passend zur Sportart 0,40 €, dein eigenes Vereinslogo als Grafik-Upload 4,05 €. Eine ausführliche Anleitung mit Textbeispielen findest du unter Wanderpokal beschriften.
4. Budget: auf die Laufzeit rechnen
Wanderpokale liegen bei uns zwischen 120 € und 650 €. Das klingt zunächst nach viel für eine einzelne Trophäe – aber anders als bei Siegerpokalen kaufst du ihn nur einmal. Verteilt auf zehn Jahre Wettbewerb sind das 12 bis 65 € pro Saison.
Als Verein, Firma oder Schule bestellst du über die Einkaufsgemeinschaft im Sammelmodell zu Mengenkonditionen – das lohnt sich besonders, wenn du zusätzlich Siegerpokale oder Medaillen für die weiteren Plätze brauchst.
5. Für welche Wettbewerbe lohnt sich ein Wanderpokal?
Für alles, was regelmäßig wiederkehrt: Vereinsmeisterschaften im Fußball, Tennis, Golf oder Kegeln, Schützenfeste, Leichtathletik-Sportfeste, aber auch firmeninterne Turniere und Schulwettbewerbe. Die Regel ist einfach – findet der Wettbewerb jedes Jahr statt, ist ein Wanderpokal die passendere und auf Dauer günstigere Lösung als jedes Jahr ein neuer Siegerpokal.
6. Und die restlichen Plätze?
Der Wanderpokal geht an den Sieger – aber die Plätze zwei und drei sollen ja auch etwas bekommen. Dafür eignen sich Pokalserien, die nach Platzierung kleiner werden, oder Medaillen für alle Teilnehmenden. Bei Kinderturnieren sind kleine Pokale ab 4,05 € beliebt, damit niemand leer ausgeht.
Kurz zusammengefasst
- Größe: 620–950 mm, deutlich größer als ein Siegerpokal
- Sockel: Platz für die Jahre einplanen, die der Wettbewerb laufen soll
- Gravur: Hauptschild-Text sorgfältig wählen – er bleibt
- Budget: 120–650 €, verteilt auf die Laufzeit gerechnet
- Lieferung: individuell nach Gravur-Freigabe, Versand aus Europa – bei festem Turnierdatum vorher abstimmen